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      Startseite > Aktuelles > Pressetext vom 07.11.2014
 


Teatro alla Scala schmeißt Zeffirelli raus – Aida wird jetzt intim

Mailänder Scala zeigt Erfolgs-Oper Aida in einer Neu-Inszenierung von Peter Stein ab 15. Februar 2015

Mailand, 7.11.2014 [Opernreiseführer]. Die Scala räumt auf. Nach zwei erfolgreichen Aida-Inszenierungen von Franco Zeffirelli zieht in das berühmte Mailänder Opernhaus am 15. Februar 2015 eine neue Prinzessin ein. Dabei setzt Star-Regisseur Peter Stein gemeinsam mit Zubin Mehta am Pult auf die leisen Klänge der wohl schönsten Stimme der Opernliteratur.

Exotische Klänge, die glühende Sonne Ägyptens und die Geschichte einer großen Liebe – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Aida zu einer der berühmtesten Opern der Welt machten. Seit 1872, einem Jahr nach der Uraufführung im neuerrichteten Opernhaus in Kairo, gehört das Werk fast durchgängig zum Mailänder Repertoire und die Zahl der gegebenen Vorstellungen ist mittlerweile kaum noch zu überblicken.

Mit seiner Aida nimmt Verdi uns mit auf die Reise in ein altes Ägypten, das von Ritualen, strengen Regeln und starken Emotionen bestimmt ist. Der Feldherr Radames (Fabio Sartori), eigentlich für die Pharaonentochter Amneris (Anita Rachvelishvili) bestimmt, liebt die schöne Sklavin Aida (Kristin Lewis), die einst an den Nil verschleppt wurde. Als könnte keine Macht der Welt dieser Liebe etwas anhaben, erleben die beiden ihr größtes Glück. Doch vom schrecklichen Schicksal, das sie erwartet, haben sie keine Ahnung.

Nach zwei erfolgreichen Aida-Inszenierungen des italienischen Regisseurs Franco Zeffirelli in der letzten Dekade, ist die historische Fabel ab Februar 2015 in einer Interpretation von Peter Stein zu erleben. Und die wird anders, wie der deutsche Star-Regisseur und eingebürgerte Italiener verspricht: Die Geschichte um zwei Frauen, die einen Mann lieben, sei bewusst intim gehalten, so Stein – eben „eine ganz intime Aida“, in der Kämpfe und politische Intrigen in den Hintergrund treten. Erste Impressionen der in erdig-warmen Farben gehaltenen Inszenierung gab es im April 2014 bereits im Stanislawski-Theater in Moskau. Ein „ergreifender Abend“ und eine „Sensation für die internationale Theatergemeinschaft“ urteilte die Presse.

Am Pult des Orchesters der Mailänder Scala steht mit Zubin Mehta eine musikalische Legende. Als Operndirigent stand er seit 1963 auf den Bühnen aller großen Opernhäuser und ist darüber hinaus Ehrendirigent zahlreicher Orchester, darunter die Wiener Philharmoniker, Münchner Philharmoniker, Los Angeles Philharmonic, Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, Bayerisches Staatsorchester, mit dem er im September 2013 in Srinagar, Kashmir, musizierte sowie der Staatskapelle Berlin. Mit seinem Aida-Dirigat wird der gebürtige Bombayaner den im Juli verstorbenen US-Dirigenten Lorin Maazel ersetzen.

Tobias Lind, Redaktion Opernreiseführer

Ansprechpartner:

Tobias Lind
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel +49 (0) 61 31 89 05 840
Fax +49 (0) 61 31 89 02 850
E-Mail tobias.lind@opernreisefuehrer.de

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